Notwehr - einige Gedanken aus der Taekwondo Aktuell

Training allgemein, Techniken, rechtliche Grenzen und so weiter
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seomin
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Notwehr - einige Gedanken aus der Taekwondo Aktuell

Beitrag von seomin » So 13. Sep 2020, 12:10

Hallo

da ich die Taekwondo Aktuell beziehe, lese ich immer in Abständen alle Artikel gründlich.

" Kampfsport-Zitate " Was lehren uns die alten Meister und Gründer?

Da weist der Autor darauf hin, daß wir in unserem Kampfsport-System nur Techniken lernen sollten,
die mit den deutschen Gesetzen konform sind.
Leider kann der Angreifer seinen Angriff planen und alle Mittel einsetzen.
Wir sollten aber darauf achten, kommt es zu einer Gerichtsverhandlung.

Wir können einen Angreifer nicht so einfach endgültig ausschalten.
Wenn wir uns auf § 227 Notwehr beziehen finden wir in Absatz
2) Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwehren.

§ 230 Grenzen der Selbsthilfe
1) Die Selbsthilfe darf nicht weiter gehen, als zur Abwendung der Gefahr erforderlich ist.


Der Verteidiger ist daran gebunden, die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten.
Daher sollten wir möglichst deeskalieren .....wie???

Ob ich da etwas in einem Kampfsport-Buch finde?
In einem Buch von Samy Molcho " Alles über die Körpersprache " Mosaik- Verlag,
bekomme ich Ratschläge, mehr auf die Körpersprache anderer Menschen zu achten.
Lese ich das Buch, erkenne ich vieles wieder, was mir bekannt ist.
Wir beurteilen andere Menschen nach ihrer Körpersprache, wir erkennen vielleicht sogar eine Gefahren- Situation rechtzeitig aber hören wir auf unsere " innere Stimme "?



Haben wir uns einmal mit diesen Gedanken beschäftigt?
Wie ist unsere Körpersprache? Wie wirken wir auf andere Menschen?
Können wir angeborene Körpersignale lesen?
Wie erkenne ich typische Drohsignale?
Was ist ein Revierverhalten?
Wenn wir eine potentielle Gefahr erkennen, haben wir gelernt damit umzugehen und sind aufmerksam und kampfbereit?

Nach meiner Vorstellung ein " Modul " das sehr wichtig ist.


Bin wirklich gespannt, schreibt jemand.
:roll:

seomin
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Re: Notwehr - einige Gedanken aus der Taekwondo Aktuell

Beitrag von seomin » Mi 16. Sep 2020, 20:34

Nachtrag

Wenn wir von Tae Kwon Do sprechen, dann dürfen wir nie vergessen,
General Choi Hong-hi hatte sein koreanisches Karate bei der 29. Division eingeführt.
Besser sein Ausbilder dort war Nam Tae-hi der von Lee Won-kuk - Cheongdo-Kwon- diese Kampfkunst gelernt hatte.
Diese Kampfkunst war auf das Militär zugeschnitten.
Der Name dieser Kampfkunst war Tang Soo Do und nur beim Militär - Oh-Do- Kwan - brüllten die Soldaten
Tae Kwon Do.

Die Techniken für das Militär wurden trainiert, daß sie eine große Zerstörungskraft hatten.
Nam Tae-hi sagte in einem Interview das Tae Kwon Do hat sich verändert.
Nicht nur das Taekwon-Do der ITF sonder noch mehr das Taekwondo der WT ( olympisches Taekwondo)

Daher gibt es Taekwondo- Schulen ( Vereine ) die kleine Kinder unterrichten, Jugendliche, Senioren.

Das alles sollten wir beachten, wenn wir über die Wirksamkeit von Tae Kwon Do sprechen.

Alles kann nachgelesen werden:
Tödliche Kunst, Alex Gillis - Die verborgene Geschichte des Tae Kwon Do.

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